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Dienstag, 3. April 2012

I lost my mind to SO MANY WIZARDS

  

Ich bin ganz aus dem Häuschen, denn schon wieder steht mir eine potentielle neue Lieblingsband ins Haus: So Many Wizards aus Kalifornien vereinen eine Stimme zum Wegträumen mit Sounds leicht wie Luflee-Schokolade.Schwereloser Indie-Pop mit Texten, die die Realität für einen Moment ausblenden lassen und Tagträume ermöglichen. Ganz passend der Titel "Lose Your Mind", den ich schon nun seit etwa zwei Wochen nonstop höre.

Außerdem hier zu sehen das aufwendige Stop-Motion-Video zu "Like No Other":

Sonntag, 4. März 2012

I NEED A TRIP /// VACATIONER


  
Vacationer aus Philadelphia beschreiben ihren Sound selbst als Nu-Hula und die Bedeutung dessen erschließt sich dem Hörer mitunter beim Eintauchen in ihre Musik. Wem es nicht vergönnt ist, realen Urlaub zu machen, dem sei Abhilfe geboten mit den Klängen des Trios, das sich selbst als "the eastern seaboard’s foremost relaxation specialists" beschreibt. Dies ist tatsächlich Programm. Ich bin dem Konzept bereits verfallen, tut ihr es auch!

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Donnerstag, 25. August 2011

BON IVER + JAMES BLAKE



James Blake & Bon Iver - Fall Creek Boy Choir (Edited by AJ)
 from Ailton Juba on Vimeo.

Was passiert wenn sich zwei der zweifelsohne besten und experimentierfreudigsten Singer-Songwriter zusammentun? Brandneu und frisch veröffentlicht ist hier nun das erste Produkt der Kollaboration der beiden zu hören.

Sonntag, 3. April 2011

Cow Parade Cow



Hinter dem skurillen Namen Cow Parade Cow verbirgt sich Mike Litton aus Australien, der sein Debut To The North selbst produziert hat.
Er selbst stellt sich wie folgt vor: "Hello everyone! I make music which has been described as both "the beach boys on an african safari" and "rubbish". listen and decide for yourself."
Äußerst hörbarer rubbish ist es allerdings wie ich finde!
Anspieltipps auf Bandcamp, wo das gesamte Album zu hören ist: Der letzte Track "Beagle Personality". Großartiges Album - hören!
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Freitag, 1. April 2011

OPUS ORANGE


Opus Orange - Crystal Clear (Unofficial Music Video)
from Justin Ecklof on Vimeo.

Opus Orange bringen den kalifornischen Sommer auch zu uns. Wer einen unbeschwerten musikalischen Begleiter auf dem Weg in den Park wünscht,  der sehe sich hier nach mehr um.
Der untere, videolose Song "Crystal Clear" ist übrigens mein Liebling und läuft auf Endlosschleife.
Enjoy!


Sonntag, 6. Februar 2011

Slothpop


Slothpop "Kokoro" from Marshall J. Baumgartner on Vimeo. (Unofficial video)

Neue Liebe: Slothpop aus Indiana. Unaufdringlicher und dennoch sehr dynamischer Pop, nicht ohne Dramatik, sowie mit besonders fesselnder Stimme von Sängerin Kristin Newborn, die alle Klangfarben aufweist und damit sowohl kräftig, als auch zerbrechlich klingen kann. Das jüngst erschienene Debütalbum könnt ihr euch hier anhören und kaufen. Einen Tumbrl gibt es auch, na klar. Enjoy!

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Mittwoch, 2. Februar 2011

Papercut



Düstere Klänge, die mit ihrer Melancholie und Dramatik an skandinavische Künstler wie beispielsweise The Knife oder die britischen Portishead erinnern, erreichen uns mit Papercut überraschenderweise aus Griechenland. Im Januar dieses Jahres haben sie ihr Debütalbum herausgebracht, das man sich hier in voller Länge anhören und hier ordern kann. Enjoy!

Sonntag, 30. Januar 2011

Ein Sonntag mit Of Monsters and Men

Meinem Beuteschema ist wieder ein neuer Fang gelungen: weiblicher und männlicher Gesang, Gitarre und Akkordeon. Beim Hören von "Little Talks" entsteht das Gefühl, der Frühling sei nicht mehr weit. Und ebenso kommt der Wunsch auf, selbst einer Band anzugehören, um den sonnenarmen Tagen, wie sie in der isländischen Heimat von Of Monsters and Men überwiegend herrschen, auch hierzulande mit gemütlichem und harmonischem Musizieren trotzen zu können.


Ende 2010 gewannen Of Monsters and Men, deren Lyrics tatsächlich überwiegend von fiktiven wie auch humanen Monstern handeln, beim landesweiten musikalischen Wettbewerb Músiktilraunir und arbeiten derzeit an der Veröffentlichung ihres Debütalbums. Neben der ersten Erscheinung "Little Talks" ist inzwischen auch die Zweitsingle "Love Love" herausgekommen:


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Donnerstag, 27. Januar 2011

Grouplove Video zu Colours!

Endlich gibt es nun auch ein Video zu dem großartigen Song "Colours" von Grouplove, über die ich hier schon schrieb. Das nenne ich mal ein Video-Debüt. Aber nichts geringeres war von ihnen zu erwarten. Enjoy :)



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Snake! Snake! Snakes!




Snake! Snake! Snakes! - We Come Out at Night
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I'm in love. Wie schon seit langem nicht mehr. Hört hier mal rein, und verliebt euch ebenso in Snake! Snake! Snakes! aus Arizona. Hier könnt ihr euch ihre ganze EP anhören und sie beispielsweise hier zu eurem Eigentum machen.

Mittwoch, 3. November 2010

Was ganz Wunderbares


(via.)

...ist mir heute im www begegnet: The Lumineers aus Denver. Und zwar in Form einer lauschigen Acousticsession, mit der ich unverhofft auf eine Goldgrube gestoßen bin: Denn es handelt sich dabei um ein Blogotheque-ähnliches Projekt mit dem Namen "Bar Bar Apartment Sessions" der Mississippi Studios in Portland, Oregon, bei dem ein Apartment den Ort für die akustischen Minikonzerte bietet.

Photobucket

Jetzt krieg' ich mich gar nicht mehr ein, und muss mich durch die Clips klicken. Auf jeden Fall segne ich schon mal daumenhebend und leicht hyperventilierend die unteren Videos der Lumineers "Flowers In Your Hair" und "Ho Hey" ab. Enjoy!

Schon gehört?



Lars and the Hands of Light aus Dänemark mit "Me me me".
SEHR zu empfehlen ist das Debutalbum "The Looking Glass".
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Sonntag, 29. August 2010

Young Rebel Set

Photobucket

(Photo by Jazzy Lemon via https://myspace.com/youngrebelset)


So eine richtig schöne Band sind Young Rebel Set, die alle Indieband-Klischees erfüllen, und doch irgendwie das komplette Gegenteil von öde sind, ohne was wirklich Außergewöhnliches und Neues zu bieten. Dafür liefern sie eine Perfektion dessen ab, was man so Indie nennt. Musikalisch, optisch und aus England sind sie auch, na klar. Ihr gleichnamiges Debütalbum hat keine Durchhänger und lässt sich problemlos in voller Länge konsumieren. Es ist tanzbar, hat Mitsingcharakter und ist auch noch fähig Herzschmerz verarbeiten zu helfen. Von vorn bis hinten durchgeplant und nichts scheint dem Zufall überlassen, alles ist dabei. Demnach ist da meiner Meinung nach wenig Rebellisches zu finden, wie der Bandname vielleicht glauben lässt. Doch sie sind dabei sehr authentisch und glaubwürdig und so schreibt der Guardian zurecht: "raw and honest and true... Watch out. Young Rebel Set are coming". Was ihre Perfektion von Indiemusik angeht, ist es vielmehr so, als wären sie schon lange da und dienten bereits als Vorbild für alle zeitgenössischen Bands, die man jetzt als Vergleich zu ihnen heranziehen würde.

Bemerkenswert: In Deutschland wurde ihr Album über Grand Hotel van Cleef veröffentlicht, ausschließlich  auf Vinyl und als mp3, weil "man eh keine Scheiss CDs mehr verkauft", so das Label selbst in dessen Bericht über das Anbändeln mit den englischen Newcomern.

Tour (günstig und klein, lasst sie euch nicht entgehen!):
23.09. - Saarbrücken, Garage Club, Karten
24.09. - Münster, Sputnik, Karten
25.09. - Hamburg, Reeperbahnfestival (Terrace Hill), Karten
26.09. - Berlin, Privatclub, Karten
27.09. - Düsseldorf, Zakk, Karten
...kein Gig in Köln, ich bin gekränkt



Sonntag, 22. August 2010

"Hear some songs not from UK"




Hach, ist das nicht eine schöne Sonntagsmusik? Der französische Name "Madame Godard" mag annehmen lassen, die fünfköpfige Band komme aus Frankreich und hätte was mit Film am Hut. Letzteres kann ich weder bestätigen, noch abwehren, aber immerhin lässt das von mir bisher Gehörte auf keinen solchen Zusammenhang schließen. Portugal ist ihre Heimat und das Debütalbum trägt den erfrischenden Namen "Galapagos". Endlich mal keine Band aus England, worauf auch sie selbst in dem ganz unten geposteten Song  "Atlas 1977" zu verweisen wissen. Die Assoziation, die bei diesem Albumnamen aufblitzt, entspricht durchaus dem Grundton der Band: unbeschwert und leichte Indie/Pop-Musik mit ein wenig Skaeinflüssen. Außerdem nicht ohne ordentlich Humor und Sarkasmus. Also doch nicht nur verblödender Sonnenschein en masse. Wer Portugiesisch kann, und demnach in der Lage ist, mehr als ich über sie herauszufinden, ist mir mit seiner/ihrer Hilfe sehr willkommen! Hier kann man übrigens das Album nicht nur kaufen, sondern auch ganz anhören!

Song "Atlas 1977", ebenfalls vom Album "Galapagos":

Samstag, 31. Juli 2010

Forest City Lovers

Hier ist eine sing-and-whip-along-Band aus Kanada, die sich beispielsweise sehr gut als Untermalung für Spaziergänge im Sommerregen oder fürs Piknicken eignet. Natürlich meinem Beuteschema "Indie/Pop/Folk/Singer-Songwriter/kauziges Auftreten" entsprechend. Neben einer makellosen Umsetzung all dieser Genres und Elemente, haben sie eine sehr liebevolle Webseite aufzuweisen, in die ein sehr alltagsnahes Blog eingebunden ist, das zumeist von der Sängerin und Künstlerin Kat Burns gefüllt wird, die ebenfalls an einem eigenen Blog schreibt. Sie ist es auch, die unter dem Namen Forest City Lovers als Solosängerin begann, bis sich ihr nach und nach ihre Freunde anschlossen, sodass das Alleinprojekt zu einer Band werden konnte.


Mittwoch, 21. Juli 2010

Grouplove


Eine picture-perfect Indieband sind Grouplove, optisch und auch klanglich. Ihre Bandgeschichte - einmalig : Junge (Christian Zucconi) trifft Mädchen (Hannah Hooper) eines Abends in Manhattan. Sie wird einige Tage später nach Kreta eingeladen und nimmt ihn spontan mit. Auf Kreta angekommen, treffen sie wie der Zufall es so will, auf einen Songwriter, einen Surfer, und einen Drummer. Ok, der Surfer ist natürlich auch Musiker, aber hey, das ist in dem Fall sekundär. Es kommt was kommen musste: Es knallt und eine große kreative Explosion erschüttert die Meute und lässt "Grouplove" entstehen. Dabei klingen sie so gut aufeinander eingespielt, als hätten sie sich schon ewig gekannt. "We seriously had the best time of our lives doing that record", so Zucconi auf ihrer Myspace-Seite, und das hört man auch. Vor kurzem ließen sie sich jeder das Wort "Group" auf den Arm tätowieren, zu bewundern auf dem bandeigenen Blog. Eine sehr sympathische Gruppe, mit bezaubernd guter Musik, die sich gleich ganz weit nach oben in meine favorisierte Musiktruhe gespielt haben. Enjoy!

Samstag, 17. Juli 2010

WAYDWYL



Mit einem nüchternen Einschub schließe ich thematisch an den Post über die wahnsinnigen Terrortauben an. The Pharmacy haben sich die drei Vagabunden aus Seattle genannt, die es dem musikalischen Charme wegen nach New Orleans verschlagen hat. Der Name soll uns womöglich sagen, dass wir uns iher Musik bedienen können wenn uns der Alltag mal wieder anödet, oder wir nicht wissen, was gegen Herzschmerz hilft. Ihre Strategie dabei ist nicht, uns in Lethargie suhlen zu lassen, sondern den Kampf gegen schlechte Laune mithilfe allerhand tobender Instrumente und trotzigem (und leider auch nicht so ausgereiftem, also schiefem) Geträlle anzusagen, ohne inhaltlich nichtssagend zu sein. Und damit das Aufmuntern richtig gut wirkt, ziehen sie sich zu unserer Aufheiterung und Beschwichtigung auch noch lustig an, tragen - wenn auch unbeabsichtigt - komische Frisuren, und setzen sich amüsante Hüte auf. Da wundert's nicht, dass sie ihre ersten Tour-Erfahrungen als Opener für Kimya Dawson von den Moldy Peaches sammelten.

Mittwoch, 14. Juli 2010

I Don't Care What They Say 'Cause Today Is Our Snowday


(by Michael Pugliese via.)

The Terror Pigeon Dance Revolt! wollen - zumindest ihrer myspace-Präsenz nach zu urteilen, nicht so ganz ernst genommen werden. So klingen die auch, musikalisch und textlich exzessiv und allemal durchgeknallt, und das ist auch der Clou, der sie reizvoll macht. Denn ehrlich gesagt haben sie sonst nicht allzu viel, was sie aus dem Indiebandbrei abheben könnte... sie singen schief, spielen schief, und müssen dieses ganze Geschiefe definitiv noch perfektionieren, denn es klingt noch hier und da, selbst wenns gewollt ist, unfertig. Ein bisschen was von Architecture in Helsinki haben die, aber eben minus die Ausgereiftheit, Rundheit. 
Ihr ganzes Auftreten, ihr Name, der ihres Debut-Albums (I Love You. I Love You. I Love You and I’m in Love with You. Have an Awesome Day! Have the Best Day of Your Life!) ist wie eine Rebellion gegen den Einheitsbrei und die Eintönigkeit der typischen Gitarrenbands, wie sie im Buche stehen und die wie Pilze aus dem Boden schießen. Eine Satire auf die Musikwelt von heute. Ist das etwa die Gegenbewegung unserer Zeit? So weit würd ich dann doch nur ungern gehen, in Anbetracht der Rebellen früherer Jahrzehnte, die doch schon viel stilvoller daherkamen... aber das könnte es grade sein, dass wir heutzutage nichts Neues mehr übrig haben, außer uns possenhaft abzugrenzen. Weil alles schon da war, weil man nur schwer Frisches erschaffen kann und weil das frustirierend ist. So oder so, sie sind eine gutgelaunte Wohltat für die Ohren. Hört selbst!

Samstag, 10. Juli 2010

Cut the burning sun away ...oder so.

Naja, die Überleitung vom unerträglichen Wetter zum Bandnamen ist nicht ganz gelungen, aber ich lass es mal so stehen. Wer die Decemberists mag, der wird auch diese Band in sein Herz schließen: die sechsköpfigen The Cutaway aus England. 

Freitag, 9. Juli 2010

Ein schwarzes Taxi voller Musik


Die Black Cab Sessions aus Großbritannien sind eine Serie an Live-Videos analog zum französischen Vorreiter La Blogothèque. Das Konzept ist simpel und großartig zugleich: Musiker legen eine akustische Einlage an ungewöhnlichen Orten auf, und werden dabei gefilmt. Während die Franzosen die Bands mal im Gehen durch Straßen, mal in einer Lagerhalle filmen, beschränken sich die Briten auf ein traditionelles schwarzes Taxi, das mit den trällernden Künstlern samt Equipment auf der Rückbank, durch die Londoner Straßen schlängelt. Der vom anstehenden Ereignis überrumpelte Taxifahrer darf noch schnell den Namen der Band ansagen und los geht es. Beim Durchklicken durch die unzähligen Aufnahmen besteht Suchtgefahr. Am liebsten würd ich an die 100 Videos hier posten, aber ich beschränke mich auf ein paar meiner Favoriten. Enjoy!