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Sonntag, 22. August 2010

"Hear some songs not from UK"




Hach, ist das nicht eine schöne Sonntagsmusik? Der französische Name "Madame Godard" mag annehmen lassen, die fünfköpfige Band komme aus Frankreich und hätte was mit Film am Hut. Letzteres kann ich weder bestätigen, noch abwehren, aber immerhin lässt das von mir bisher Gehörte auf keinen solchen Zusammenhang schließen. Portugal ist ihre Heimat und das Debütalbum trägt den erfrischenden Namen "Galapagos". Endlich mal keine Band aus England, worauf auch sie selbst in dem ganz unten geposteten Song  "Atlas 1977" zu verweisen wissen. Die Assoziation, die bei diesem Albumnamen aufblitzt, entspricht durchaus dem Grundton der Band: unbeschwert und leichte Indie/Pop-Musik mit ein wenig Skaeinflüssen. Außerdem nicht ohne ordentlich Humor und Sarkasmus. Also doch nicht nur verblödender Sonnenschein en masse. Wer Portugiesisch kann, und demnach in der Lage ist, mehr als ich über sie herauszufinden, ist mir mit seiner/ihrer Hilfe sehr willkommen! Hier kann man übrigens das Album nicht nur kaufen, sondern auch ganz anhören!

Song "Atlas 1977", ebenfalls vom Album "Galapagos":

Montag, 5. Juli 2010

Gonna Go Fishing Down By The Sea


(Photo by Connor Lamb via.)

Es ist schon sonderbar, wie sich der Sommer filtergleich über jedes noch so melancholische Musikgenre legen kann und selbst die traurigste Musik - nun ja, nicht gerade fröhlich machen kann, aber doch zumindest weniger trist und bedrückend erscheinen lässt. Eine Tatsache mehr, die für den Sommer als Lieblingsjahreszeit spricht, wirkt sich doch traurige Musik so oft auf die Stimmung aus. Dies kann man hin und wieder begrüßen, oder auch mal bewusst einsetzen, aber im Sommer ist doch die Gefahr geringer, sich von trauriger Musik betrüben zu lassen. Zumindest mir geht es da so. Blithe Field aus Ohio sind ein gutes Beispiel dafür. Mit ihren minimalistischen Klängen fangen sie den Moment wie in Zeitlupe ein. Einleuchtend daher die eigens angegebene Referenz "a windy day". Ein windy Sommer ist mir sehr willkommen. Songtitel wie "Whale Watching" tun da ihr Übriges.  Enjoy!


Blithe Field - Bible School

Alles andere als ausgestorben


Wer Hot Chip mag, wird diesen Solokünstler nicht minder herzlich in seine Lieblingsacts aufnehmen. Totally Enormous Extinct Dinosaurs ist - wie könnte es anders sein- aus Großbritannien und das - wenn auch auf Dinosaurier bezogen, so doch hochmutige "enormous" ist im Bezug auf seinen Klang keineswegs übertrieben. Orlando Dinosaur heißt der Mann hinter diesem extravaganten Namen - zumindest seinem Alias nach. Als Sohn eines Musikprofessors an der Uni Oxford, wurde ihm das musikalische Talent, oder zumindest das Interesse dafür, offenbar in die Wiege gelegt. Der leichte weibliche Gesang bei diesem Song "Gardens" (erhältlich auf der EP "All In Two Sixty Dancehalls" u.a. über itunes) wurde beigesteuert von Luisa von Lulu and the Lampshades. Ebenso überaus hörenswert! I'm intrigued - Sommersong total!

Samstag, 3. Juli 2010

"I wanna do bad things with you"


Enrico Marchi - Bad Things n.02 
(licensed under a Creative Commons license https://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/)

Passend zu der unerträglichen Hitze, die heute alles schmelzen lässt, was nicht in den dieser Tage seltenen Genuss eines Schattens kommt, gibt's heute den in vielerlei Hinsicht heißen Titelsong zu True Blood, von dem ich - ebenso wie von der Serie, nicht genug bekommen kann. Jace Everett heißt der Mann, den das Glück traf den Song für die erfolgreiche Vampirserie beisteuern zu dürfen, und der auch dadurch erst erfolgreich geworden ist. Aus diesem Grund haben alle seine Songs für mich den düsteren Touch der Serie, was ich aber gar nicht schlecht finde. Wobei ich bedauerlicherweise anmerken muss, dass nichts - was mir zumindest in den Weiten des Internets begegnete - an "Bad Things" herankommen kann, und eher schnulzig und weinerlich daherkommt und leider an 3 Doors Down erinnert... machen wir also lieber einen Ausflug in die verschwitzten, drückend heißen, sonnengegerbten Südstaaten, die den Handlungsort für True Blood darstellen. Bei den Temperaturen, die draußen herrschen, dürfte es nicht schwer fallen.